Holistisches Konzept
HolisticHund (engl. „holistic“, übersetzt Ganzheitlich) hat mit seinem Konzept das Ziel, Mensch-Hund-Teams bestmöglich ganzheitlich zu unterstützen und auf ihrem gemeinsamen Weg in eine harmonische, vertrauensvolle Beziehung zu begleiten. Neue Denkansätze, Bauchgefühl und modernes, bedürfnisorientiertes Hundetraining etablieren, um so endlich alte Mythen wie Dominanz, Rangordnung, aversive Reize wie Schnauzengriff, Fellschütteln zwischen Mensch & Hund aus der Welt zu schaffen. Freude, Spaß, Humor, Leichtigkeit und bei gewissen Dingen auch mal "fünf gerade sein lassen", das wünsche ich mir für alle Mensch-Hund-Teams.
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In der Arbeit mit Hunden kombiniere ich in meinem ganzheitlichen Ansatz, die Grundlagen der klassischen wissenschaftlichen Lerntheorien, Verhaltensforschung und Kynologie mit Alternativmethoden und -medizin wie WellAnalyse® und Bachblüten mit Ernährungsberatung und durch Fachkollegen (Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathie, Biologen) die Beurteilung des gesundheitlichen Fundaments deines Hundes. Schmerzen, durch z. B. Fehlbelastungen, Krankheiten, falsche/unzureichende Fütterung, haben maßgeblich Einfluss auf das Verhalten.
Das körperliche Wohlbefinden ist entscheidet für die Bewertung von Situationen!
Die holistische Betrachtung und der daraus resultierende Umgang mit unseren Hunden ist Grundlage für gesunde, resiliente Hunde mit einem gut regulierten Nervensystem & entwickelten Bewältigungsstrategien (sog. Coping-Strategien) durch das Erlernen von (Selbst)-vertrauen, Entspannung und einem guten Sicherheitsgefühl.

Die 5 Säulen des Wohlergehens können uns helfen, die Bedürfnisse des Hundes zu prüfen, um mögliche Zusammenhänge & Ursachen seines Verhalten herauszufinden.
Unerwünschte Verhalten sind Symptom unbefriedigter Bedürfnisse! Jedes Verhalten hat Funktion!

Und nochmal, weil es so wichtig ist und man es nicht oft genug erwähnen kann:
Leider kursieren immer noch alte "Erziehungsmethoden" in der Hundewelt. Diese sind nicht nur veraltert, wissenschaftlich widerlegt sondern schaden nachhaltig der Entwicklung deines Welpen/erwachsenen Hundes sowie eurer Bindung. Außerdem können diese sogar gesetzeswidrig sein, siehe Tierschutzgesetz & Tierschutz-Hundeverordnung.
Dabei geht es um einen groben Umgang wie Fell- oder Nackenschütteln, Schnauzengriff, zu Boden drücken, den Hund unsanft anfassen/mit dem Finger stechen, Wasser anspritzen, anschreien, Dominanzübungen, Wurfdosen, "Die Hunde regeln das schon untereinander",... etc.
Spielen in großen Gruppen mit Freispiel bis zum Umfallen, mit groben Kämpfen und Überrennen, bei denen die Hunde, vor allem Welpen sich selber überlassen werden, sind keine guten Lernerfahrungen. Dein Hund ist dabei völlig überfordert und kann kein angemessenes Verhalten lernen. Spielen, egal ob Welpe oder ausgewachsener Hund hat für alle Beteiligten nur eine positive Lernerfahrung, wenn gewisse Regeln berücksichtigt werden.
